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16Sep/110

Wissen macht nichts

Vor einigen Tagen sollten Marc und ich einen Vortrag zum Thema Wissensmanagement in der Praxis beim IKN 2020 (Das digitale Niedersachsen) halten. Impressionen unter: http://www.btc-ag.com/de/4177.htm

Als wir das Thema bekamen, war der erste Gedanke, den ich dazu hatte: Womit habe ich das nur verdient.  Knowledge Management ist ja fast ein Schimpfwort und ich erinnere mich an die Projekte die ca. 8-10 Jahre zurückliegen und nie wirklich funktioniert hatten (Oh man(n), so lange schon beschäftige ich mich mit diesen Themen).

Nach einer längeren und sehr intensiven Diskussion mit Marc, haben wir Wissensmanagement mal aus einer anderen Brille betrachtet. Letztendlich bewegten uns  drei wichtige Punkte, die im Augenblick unser tägliches IT- Leben bestimmen.

Socialise IT

Wenn wir mal auf unsere Erfahrungen mit KM zurückblicken, war einer der wichtigsten“ Show Stopper“, dass viele Informationen nicht für alle zugänglich waren und die Bewahrer, laut Förster-Kreuz (das sind unsere derzeitigen Lieblingsautoren, in einem späteren Artikel dazu mehr), diejenigen sind die im Unternehmen das Herrschaftswissen fördern und dies natürlich mit aller Kraft verteidigen.

Durch soziale Netzwerke  hat sich das geändert und die Bewahrer sterben langsam aus. Die Mitarbeiter sind es gewohnt, Informationen zu teilen und zu vertrauen. Ein perfektes Beispiel hierfür ist Wikipedia aber auch Facebook und Twitter, und ich meine nicht die Hollywood Stars die uns Ihr Leben ausbreiten wollen, sondern die vielen Millionen User die mit diesen Medien und der Macht die Sie dadurch erlangt haben, verantwortungsvoll  umgehen. Zusätzlich erstreckt sich das Wissen nicht mehr nur auf das Unternehmen, Millionen von Experten tauschen sich Weltweit aus und stellen Ihre Erfahrung und Ihr Wissen allen zu Verfügung. Sollen wir darauf verzichten?  Denn die Gruppe ist immer schlauer, als die Summe der Einzelnen.

Mobilise IT

Ok, ich höre schon die Skeptiker die sagen werden:“ Jetzt auch noch eine Wissensmanagement App“! Ich sage: Warum eigentlich nicht?
Smartphones und weitere mobile Endgeräte haben sich durchgesetzt und vermischen private und geschäftliche Kommunikation.
Jeder kann überall und jederzeit Wissen erhalten und neues Wissen zur Verfügung stellen. Schlanke und smarte Apps tun genau das was wir wollen und sind nicht überfrachtet mit nicht benötigten Funktionen. Und, nicht zu vergessen, es macht Spaß z.B. mit einen iPad zu arbeiten.

Put Content in Context

Die Kunst ist es, aus den einzelnen Buchstaben Wörter zu bilden. Wie schaffe ich es, ohne aufwändige Indexierung und händische Zuordnung einen inhaltlichen Zusammenhang darzustellen? Dazu mehr im nächsten Artikel von Matthias, wir müssen ja den Spannungsbogen aufrechterhalten.

Bis dahin ein kurzer Hinweis in eigener Sache: http://www.knowtech.net/kongress/666.aspx

Mein Fazit lautet:

Wissensmanagement wird funktionieren!

Die Technologie ist vorhanden, ausgereift und hundertfach im Einsatz. Die Mitarbeiter im Unternehmen haben sich verändert und wir freuen uns auf erfolgreiche und spannende Projekte.

   

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