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18Nov/110

Innovationen auf dem Prüfstand – wer braucht das alles eigentlich?

Kommt es nur mir so vor oder dringen zur Zeit immer mehr Innovationen in unser Leben - sowohl im privaten wie auch im beruflichen Kontext? Und ist es nicht so, dass plötzlich einige Innovationen uns in beiden Lebenswelten beschäftigen? Stichwort: Cloud, mobile Daten und Kommunikation. Was in der Fachsprache Konvergenz heißt, Zusammenwachsen von Medien, Diensten und Informationen meint, und von Unternehmen wie Apple, Microsoft und den Telekommunikationsanbietern angeboten wird, finde  ich unglaublich spannend aber auch zunehmend verwirrend. Geht es Ihnen auch so?

Richtig verwirrend wird es für mich erst, wenn ich über noch weiter reichende Innovationen lese, die unser Leben nicht erst in ein paar Jahren, sondern schon sehr bald bestimmen werden. Innovationen dauerten früher irgendwie länger, oder?

Neulich (im September) gab es im Handelsblatt eine wirklich bemerkenswerte Beilage zum Thema "Zukunft Deutschland - Innovationen, Ideen, Ideale". Die Bandbreite der Themen ging von Energiewandel, Mobilität, Solar, Flugzeugmarkt, Cloud Computing bis hin zur Wissensgesellschaft. Wirkliche science fiction-Innovationen dann im Artikel "Zukunft aus Deutschland" mit sprühfähigem Glas zur Oberflächenbeschichtung, Basaltplatten die Stickoxide in unschädliches Nitrat wandeln können und 100 Megabit Datenübertragung im Raum per LED. In einem Interview mit ebendieser Handelsblatt-Beilage postuliert Markus Ernesti, Geschäftsführer Avaya Deutschland  "Unternehmen sind keine Early Adopter" und empfiehlt Unternehmen, "die Technikbegeisterung ihrer Mitarbeiter in den Berufsalltag herüber zu retten". Erstaunlich, oder: die Unternehmen an einem der innovativsten Wirtschaftsstandorte der Welt sind nach Innen gar nicht so innovativ. Dies zeigt sich in vielen Fällen sowohl in der Unternehmenskultur, der -kommunikation und nicht zuletzt der IT-Systeme.

Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Elster_Type_R15_electricity_meter.jpeg&filetimestamp=20080526044255

Was hat das alles mit unserem Thema ECM zu tun? Mal abgesehen davon, dass viele Innovationen aus der IT kommen und Innovations-, Ideen- und Wissensprozesse in Unternehmen IT-gestützt passieren müssen, ermöglicht doch erst der intelligente Umgang mit "Content" das Zusammenspiel von Inhalten, wie sie in den unterschiedlichen Systemen und Geräten entstehen. Beispiel: Smart Metering oder Car Communication. Ohne smartes Content Management passiert hier nicht viel und niemand wird nutzerfreundlich damit umgehen können oder die Systeme in unseren Alltag adaptieren können. Inhalte müssen nicht nur überall und auf den verschiedensten Endgeräten verfügbar sein, sie müssen auch noch sicher, integriert und nachvollziehbar ("compliant") verwaltet werden. Enterprise Content Management setzt hier an und sorgt für eine flexible Plattform für Content und Prozesse.

Wie gehen Sie mit Innovationen um und wie fördern Sie die Innovationskraft in Ihrer Organisation? Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag auf http://www.otsocialbusiness.net/blog_article.html?objectId=1.26.910 Ich bin gespannt auf Ihre Meinung und ob Sie die Meinung von Markus Ernesti teilen: "Unternehmen sind keine Early Adopter"

Über den Autor Matthias Tausendpfund


veröffentlicht unter: Cloud, Innovation, Mobility Kommentar schreiben
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